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IRLEN-Methode Workshop

Oktober 19, 2019 @ 13:00 - 16:00 CEST

- ‚ā¨40

Hier der Veranstaltungs-Flyer zum Runterladen und Weiterleiten: irlen-vortrag_flyer.pdf

 

Die IRLEN‚ÄďMethode Workshop mit Sarah Luh

Der IRLEN- Workshop im Anschluss an den Vortrag ist fuŐąr Betroffene und diejenigen, die mit Betroffenen leben und arbeiten, f√ľr Eltern, Therapeuten, P√§dagogen und weitere Interessierte gedacht. Wird ein IRLEN-Syndrom fr√ľhzeitig erkannt, so kann die IRLEN-Methode das Leben des Betroffenen grundlegend verbessern. Es kann die eigene Leistung steigern, zu einem entspannteren und ausgeglicheneren Leben f√ľhren sowie das Verdauungs- und Immunsystem st√§rken. Das IRLEN-Syndrom ist derzeit noch wenig bekannt. So geben Sie diese Info bitte gern weiter.

Freuen Sie sich auf folgende Workshop-Themen:

  • Gemeinsames durchgehen des IRLEN-Beobachtungsbogens
  • Seh- und Wahrnehmungs√ľbungen
  • Einblicke in die praktische Arbeit der IRLEN-Methode
  • Frage & Antwort-Runde

Bitte leiten Sie diese Einladung gern an P√§dagogInnen, √Ąrzte, Heilpraktiker, Optiker und an Menschen weiter, die das Thema betrifft. Vielen Dank!

 

Als IRLEN-Syndrom bezeichnet man eine visuelle Wahrnehmungsst√∂rung, die durch √úberempfindlichkeit gegen√ľber bestimmten Lichtfrequenzen ausgel√∂st wird und von der ca. 10 ‚Äď 12% der Bev√∂lkerung betroffen sind. Diese √ľberempfindliche Reaktion bewirkt, dass Seheindr√ľcke nur unvollst√§ndig, unklar oder verzerrt verarbeitet werden.

Das Ausma√ü dieses Sensibilit√§tsproblems ist nicht immer gleich, sondern abh√§ngig von der IntensitaŐąt des Lichtstresses (und der individuellen momentanen Belastung). Normales Tages- und Lampenlicht wird als farblos wahrgenommen, dabei setzt es sich aus vielen Farben zusammen. Die √úberempfindlichkeit gegen- uŐąber einem Teil des Lichtspektrums bezeichnet man als IRLEN-Syndrom.

Das IRLEN-Syndrom verhindert eine schnelle, m√ľhelose und korrekte Verarbeitung der visuellen Informa- tionen im Gehirn. Betroffene lesen oft auff√§llig langsam oder haben ein schwaches Lese-Sinn-Verst√§ndnis, f√ľhlen sich von Licht geblendet, bekommen Kopfdruck, k√∂nnen sich schlecht konzentrieren, sind h√§ufig gestresst oder ersch√∂pft.

Die IRLEN-Methode kann die Konzentrationsf√§higkeit, die Motivation, die Leistungsf√§higkeit, sogar die pers√∂nliche Ausgeglichenheit und das SelbstwertgefuŐąhl f√∂rdern. Durch die IRLEN-Methode werden mithilfe spezieller Spektral-Filter die problematischen Lichtfrequenzen ver√§ndert, bevor sie auf die Augen treffen. Die Informationen, die das Gehirn durch die Augen erhaŐąlt, werden durch spezielle Spektralfilter normalisiert ‚Äď z.B. in Form einer farbigen Lesefolie oder einer Brille mit individuell eingef√§rbten Gl√§sern.

Das IRLEN-Syndrom und die IRLEN Methode sind nach ihrerer Entdeckerin Helen Irlen benannt.

1981 wurde Hellen IRLEN, eine amerikanische Schulpsychologin mit der Koordination eines Forschungsprojektes der California State University Long Beach, √ľber Lernbehinderungen betraut. Ihr Auftrag war es, nach der Ursache der Lernunf√§higkeit Erwachsener zu suchen, die trotz Behandlung mit verschiedenen F√∂rdermassnahmen und Therapieans√§tzen w√§hrend ihrer Schulzeit nicht lesen gelernt hatten.

Sie suchte nach einer neuen, effizienteren Behandlungsmethode. Sie interviewte zwischen 1981 und 1983 mehr als 1500 Testpersonen mit Leseschwierigkeiten, welche ein Mindestalter von 18 Jahren und eine durchschnittliche bis √ľberdurchschnittliche Intelligenz hatten.

Eines Tages hatte eine Kursteilnehmerin ihre Unterlagen in einer roten Klarsichtfolie. Ihr Tischnachbar stutzte: ‚ÄěDas kann ich lesen!‚Äú Helen Irlen griff dies sofort auf und stellte Fragen, die den Legasthenikern bisher noch nicht gestellt worden waren:

Wie sieht die Seite aus?
Was machen die Buchstaben? Wie f√ľhlen Sie sich beim Lesen?

Alle Probanden waren augen√§rztlich untersucht worden und hatten die eindeutige Diagnose ‚ÄěLegasthenie‚Äú

 

Helen Irlen hatte etwas entdeckt, das in Europa bereits seit ca. 1880 unter dem Begriff ‚ÄěWortblindheit‚Äú be- kannt war. Eine St√∂rung der Wahrnehmungsverarbeitung des Bildes, welches das Auge aufgenommen hat. Eine St√∂rung, die offensichtlich auf ‚ÄěFarbe‚Äú reagiert. Da alle Probanden angaben, lichtempfindlich zu sein, scheint es sich um eine √úberempfindlichkeit gegen bestimmte, individuell unterschiedliche Frequenzen unseres normalen Tages- und Lampenlichts zu handeln. Helen Irlen entwickelte einen umfangreichen Fragebogen, Testmaterial und farbige Folien, die auf die bedruckte Seite gelegt werden konnten. Nach der Beendigung des US Bundesforschungsauftrags gr√ľndete Helen Irlen das IRLEN Institut. Sie gab die Entwicklung von IRLEN Spektralfiltern in Auftrag, die man als Brille tragen kann. Diese erwiesen sich im Alltag als praktikabler und sie hatten unerwartet positive Nebeneffekte. Lichtempfindlichkeit (Blendungsempfindlichkeit) l√§sst nach, stressabh√§ngige gesundheitliche Beschwerden bessern sich nachhaltig. Der permanente Lichtstress l√§sst nach. Der Klient f√ľhlt sich wohl(er).

Mittlerweile gibt es √ľber alle Kontinente verstreut Diagnostiker, Screener und Personen, die an Forschungsprojekten und Publikationen beteiligt sind.

Folgende Schwierigkeiten können durch das IRLEN-Syndrom ausgelöst werden:

         Lichtempfindlichkeit

  • bei hellem, oder k√ľnstlichem Licht
  • bei starken kontrasten
  • sich durch Licht geblendet und /oder unwohl f√ľhlen

         Lese-, Lern- und Arbeitsschwierigkeiten

  • h√§ufige pausen und (Fl√ľchtigkeits-) Fehler
  • Worte verschwimmen, entschwinden, wackeln
  • stockendes Lesen
  • reduziertes Lesesinnverst√§ndnis
  • Startschwierigkeiten (Probleme eine Arbeit zu beginnen oder zu beenden)
  • hohe Ablenkbarkeit
  • reduzierte Konzentration
  • schlechte Rechtschreibung
  • beim Abschreiben die Stelle im Text verlieren
  • unleserliche Schrift
  • langsameres Arbeiten
  • Wortfindungsst√∂rungen
  • hohe Anstrengung

          Probleme beim 3D-Sehen und der Augenmotorik

  • ¬†Schwierigkeiten, Dinge in Bewegung mit den Augen zu verfolgen
  • Abst√§nde schlecht einsch√§tzen k√∂nnen z.B. beim Sport oder Auto fahren
  • Missgeschicke z.B. an etwas sto√üen oder etwas umsto√üen
  • √úbelkeit beim Auto und Bahn fahren

         Unwohlsein

  • schnelleres erm√ľden, Kopfdruck, oder Augenbeschwerden
  • sich rasch √ľberreizt und belastet f√ľhlen
  • wie eine Glocke um sich sp√ľren
  • gestresstes und impulsives Handeln
  • nicht konstante Leistungsbereitschaft

Details

Datum:
Oktober 19, 2019
Zeit:
13:00 - 16:00 CEST
Eintritt:
‚ā¨40
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

ūüėäwo immer Du gerade bist

Veranstalter

Max Kaden
Sarah Ellen Luh IRLEN Screenerin & Diagnostikerin, Ergotherapeutin

Details

Datum:
Oktober 19, 2019
Zeit:
13:00 - 16:00 CEST
Eintritt:
‚ā¨40
Veranstaltungskategorien:
, ,

Veranstaltungsort

ūüėäwo immer Du gerade bist

Veranstalter

Max Kaden
Sarah Ellen Luh IRLEN Screenerin & Diagnostikerin, Ergotherapeutin